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Identifizierbare Berichterstattung mit ungepixelten Bildaufnahmen über Vergewaltigungsopfer bedarf der ausdrücklichen Einwilligung des Opfers

Das Langericht Berlin hat die Rechte von Gewaltopfern gegenüber der Presse gestärkt. Das Opfer eines Gewaltverbrechens muss nach Ansicht des Gerichts ausdrücklich in eine identifizierende Berichterstattung einwilligen. Dies gilt insbesonders für die Veröffentlichung von ungepixelten Fotos.

Hier kam es nach einer mündlichen Verhandlung über den Fall vor dem Landgericht Neuruppin zu einem Treffen mit der Presse und das Opfer stellte sich für Fotos zur Verfügung. Sie betonte, sich nicht verstecken zu wollen.

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