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OLG Köln verbietet Theaterinszenierung mit Kinski-Zitaten

maskerade_1Das OLG Köln hat mit Urteil vom 31.07.2009 eine Theaterinszenierung mit Klaus-Kinski-Zitaten untersagt. Die beklagten Künstler haben es zu unterlassen, das Stück „Kinski – Wie ein Tier in einem Zoo“ aufzuführen und/oder aufführen zu lassen, solange darin bestimmte Texte und Interviewäußerungen von Klaus Kinski verwendet werden. Darüber hianus sie den Erben Klaus Kinskis darüber Auskunft zu erteilen, welche Einnahmen mit dem Stück bereits erzielt worden sind und müssen die aus der Urheberrechtsverletzung resultierenden Schäden ersetzen. Das anderslautende Urteil des Landgerichts Köln, das die Klage noch abgewiesen hatte, wurde entsprechend abgeändert (Aktenzeichen 6 U 52/09).

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Eva Herman gewinnt gegen Axel-Springer Verlag

Paragrafschatten_KopieDie Moderatorin Eva Herman hat auch im Berufungsverfahren gegen den Axel-Springer-Verlag vor dem Oberlandesgericht Köln gewonnen. Der Axel-Springer-Verlag muss eine Geldentschädigung in Höhe von 25.000,- Euro an Eva Herrman zahlen und in einer weiteren Veröffentlichung die Äußerung der Moderatorin richtig stellen (Aktenzeichen OLG Köln 15 U 37/09).

In dem Verfahren ging es um die Berichterstattung des Verlages über die Äußerungen von Eva Hermann über die Rolle der Mutter zur Zeit des Nationalsozialismus. Nach Ansicht des Gerichts hat der Verlag Eva Hermann falsch zitiert und so dargestellt, dass sie den Nationalsozialismus in Teilen gutgeheißen hätte.

Hintergrund war eine Pressekonferenz am 06.09.2007 in Berlin, wo Eva Herman ihr Buch „Das Prinzip Arche Noah – warum wir die Familie retten müssen“ präsentierte und auch auf Fragen der anwesenden Journalisten antwortete. Darüber schrieb das von Springer verlegte „Hamburger Abendblatt“ in seiner Print- sowie Internetausgabe in Bezug auf Hermans Äußerungen zur Politik des Nationalsozialismus:

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