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Bauer Verlag unterliegt im Streit um Fotografenverträge

Der Deutsche Journalisten-Verband und die dju in ver.di haben vor dem Landgericht Hamburg einen Rechtsstreit über die Heinrich Bauer Achat KG gewonnen.

Nach dem Urteil des LG Hamburg (Az. 312 O 703/09) sind wesentliche Regelungen in den neuen Bauer-Verträgen mit freien Fotojournalistinnen rechtswidrig und unwirksam.

Unter anderem verwirft das Gericht einen Passus als rechtswidrig, der die Honorarbedingungen des Verlages zu Lasten seiner Freien stark eingeschränkt hat.

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LG Hamburg: Geldentschädigung bei identifizierender Berichterstattung

Das Landgericht Hamburg hat einen Verlag zu einer Geldentschädigung in Höhe von 10.000 € verurteilt, da dieser im Rahmen der Berichterstattung über ein Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs, die Persönlichkeitsrechte des Angeklagten verletzt hat.
Die von dem Verlag herausgebende Zeitung hat über den Prozess berichtet. Unter der Überschrift „H. vor Gericht Hat er seine kleine Tochter missbraucht“ war ein Bild des Angeklagten mit einem schwarzen Balken über den Augen abgedruckt. Im Artikel selbst wurde der Vorname, der Anfangsbuchstabe des Nachnamens und das Alter des Angeklagten genannt. Das Gericht schloss die Öffentlichkeit von dem Verfahren aus und sprach den Angeklagten später frei.
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LG Hamburg: Keine schwere Persönlichkeitsverletzung durch die Berichterstattung der PARK AVENUE

Das Hamburger Landegericht hat die Klagen von Veronica Ferres und Martin J. Krug gegen PARK AVENUE abgewiesen, da es keine schweren Persönlichkeitsverletzung in der Berichterstattung sieht.

Das vom Verlag Gruner und Jahr herausgebende und mittlerweile wieder eingestellte Magazin hatte im Mai 2008 eine großen Reportage über den „Fall Ferres – Eine Schauspielerin zwischen Gutmenschen-Sucht und Geltungsdrang“ gebracht. Sowohl der Artikel selbst, als auch die Reaktionen der beiden Kläger haben seinerseits für Aufsehen gesorgt.

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