Posts Tagged ‘DJV’

Urteil untersagt Bild die Berichterstattung – Kritik vom DJV

Donnerstag, September 23rd, 2010

Das Landgericht Berlin hat dem Axel-Springer-Verlag und damit der Bild-Zeitung die Berichterstattung über mögliche Verfehlungen des brandenburgischen Innenministers im Zusammenhang mit der erfolgten Inanspruchnahme von Sozialleistungen durch seine frühere Partnerin untersagt. Das geht aus einer einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin hervor. (Az. 27 O 729/10).

Es geht in der Berichterstattung um die Frage, ob die frühere Partnerin des brandenburgischen Innenministers Rainer Speer Sozialleistungsbetrug begangen haben und er daran beteiligt gewesen sein könnte.

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Bauer Verlag unterliegt im Streit um Fotografenverträge

Dienstag, Mai 11th, 2010

Der Deutsche Journalisten-Verband und die dju in ver.di haben vor dem Landgericht Hamburg einen Rechtsstreit über die Heinrich Bauer Achat KG gewonnen.

Nach dem Urteil des LG Hamburg (Az. 312 O 703/09) sind wesentliche Regelungen in den neuen Bauer-Verträgen mit freien Fotojournalistinnen rechtswidrig und unwirksam.

Unter anderem verwirft das Gericht einen Passus als rechtswidrig, der die Honorarbedingungen des Verlages zu Lasten seiner Freien stark eingeschränkt hat.

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Neue Vergütungsvereinbarung für freie Journalisten

Mittwoch, Januar 6th, 2010

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZ) und der Deutsche Journalisten Verband (DJV) und ver.di haben sich auf eine gemeinsame Vergütungsregelung für freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen geeinigt.

Mit dieser Vereinbarung sollen verbindliche Grundlagen für die angemessene Honorierung von Freien an Tageszeitungen geschaffen werden. Es soll damit der weiter nach unten drehenden Preisspirale Einhalt geboten werden und auch den Freien eine Grundlage für ein angemessenes Honorar gegeben werden. Der DJV hofft damit, den  Dumpinghonoraren Einhalt gebieten zu können.

Die Honorarhöhen sind für Textbeiträge gestaffelt nach der Auflage der Zeitung und unterteilt in journalistische Gattungen. Sie liegen beim Erstdruck je nach Auflage und Gattung in der Bandbreite zwischen 47 Cent und 1,65 Euro pro Druckzeile, beim Zweitdruck zwischen 38 Cent und 1,25 Euro.

ERGÄNZUNG

Der Verband der freien Journalistinnen und Journalisten (Freischreiber e.V.) hält die ausgehandelten Regeln für unzureichend. Die Höhe se nicht für ausreichend, um eine professionellen freien Journalismus zu ermöglichen. Insbesondere die “Buy – Out” Möglichkeit, also die Übetragung umfangeicher Nutzungsrechte wird kritisiert.

Quelle: Pressemitteilung des DJV

Stellungnahme von Freischreiber

Stand up for journalism – Einsatz für den Journalismus

Donnerstag, November 5th, 2009

campaign_crDie Freiheit der Medien und die Freiheit der Berichterstattung in allen Ländern Europas zu ermöglichen ist das Ziel des europaweiten Aktionstags am 5. November.

Der Aktionstag steht unter dem Motto „Stand up for journalism“ und wird auch von dem Deutschen Journalisten Verband DJV unterstützt. Der DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken betont den Zusammenhang zwischen freien Medien und demokratischen Grundrechten: „In Europa bestehen leider nach wie vor große Unterschiede in den Freiheitsrechten der Journalisten.“

Die Bandbreite reiche von den skandinavischen Ländern mit der am weitesten verwirklichten Pressefreiheit bis hin zu Weißrussland, wo Repressalien gegen kritischen Journalismus an der Tagesordnung seien.

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