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Lizenzgebühren können anhand DJV Tabelle errechnet werden

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Hoesmann am

Ob Honorartabellen zur Bewertung der fiktiven Lizenzgebühren bei Urheberrechtsverletzungen herangezogen werden können, ist unter Juristen und Gerichten umstritten.

Das Landgericht Potsdam hat nun entschieden, dass die Honorartabelle des Deutschen Journalistenverbandes zur Ermittlung einer fiktiven Lizenzgebühr für ein bisher unveröffentlichtes Werk herangezogen werden kann.

In seiner Entscheidung führt das Gericht zudem aus, dass der Streitwert bei einer unlizensierte Textnutzung der Regel mit 16.000 € zu bemessen ist, je nach Dauer der Urheberrechtsverletzungen können sogar bis zu 50.000 € festgelegt werden.

LG Potsdam, Urteil vom 27.01.2011, Az. 2 O 232/10