Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums
Zahlreiche deutsche Schriftsteller fordern eine uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts und den Schutz eines jedes literarischen Werkes als originäres Kunstwerk.
In der vom VS – Verband der deutschen Schriftsteller in verdi publizierten „Leipziger Erklärung“ wehren sich Autoren dagegen, dass gerade von der jüngeren Generation Unkenntnis über den Wert geistiger Leistungen besteht und Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers als Kavaliersdelikt angesehen wird.
Ein solches „Kunstverständnis“ gefährdet aber aber letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.
Die Unterzeichner fordern daher alle Beteiligten im Literaturbetrieb auf, geistigen Diebstahl zu verurteilen.
Volltext der Erklärung als pdf-Dokument
Ähnliche Artikel
- Kachelmann fordert 2 Millionen Euro Schmerzensgeld von „BILD“
- LG Hamburg: Einwilligung einer Bildveröffentlichung nur für redaktionelle Nutzung, nicht für Werbebeilage
- Urteil: Veröffentlichung von Massenaufnahmen (Diskofotos) nur mit Einwilligung der Abgebildeten, wenn diese erkennbar sind
- Identifizierende Berichterstattung ist ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht
- KG Berlin: Haftung eines Online-Fotoportals für eingestellte Bilder
